Rundbrief Dezember 2020

Ihr lieben Frauen von der Jahresgruppe 2020!

Mit vielen Gedanken in Kopf und Herz sitze ich hier, um Euch diesen Weihnachstgruß zu schreiben. Über das ganze Jahr hatte ich die Jahresgruppenspur im Blick, im Kalender und im Sinn, im Denken an Euch und an das, was wir vielleicht gemacht hätten an den einzelnen Samstagen, wie sich die Dynamik des Miteinander gestaltet und entfaltet hätte, Schicht um Schicht, Erfahrung auf Erfahrung, - Bewegungen, Berührungen, Fragen, Gespräche, Zartes und Wildes, Frohes und Trauriges, Teilen von Worten und Stille und Mahlzeiten...
offene Räume und weite Zeiten- was hätten sie Dir geschenkt... was hättest Du ihnen gegeben... wie hätten sie sich gefüllt... und was ist jenseits der Konjunktive tatsächlich geschehen...

Wie hättest Du Dich selbst neu entdeckt in dieser Gruppe in diesem Jahr?
Und wie hast Du Dich selbst neu entdeckt in Deinem eigenen Umfeld in diesem Jahr?
Da gäbe es vieles auszutauschen!

Inzwischen sind die "alten" Praxisräume wieder bewohnt.
Und oft noch denke ich an die Ausräumaktion im heißen Mai und Juni.
Für alle Hilfe beim Ausräumen und Schließen der Praxis und auch für manch andere Formen von großzügiger Unterstützung schicke ich hier nochmals ein ganz herzliches großes DANKE!
Was für ein wunderbares Netzwerk! Alleine hätte ich das nicht geschafft! DANKE!!

Die Einzelarbeit geht weiter, in meiner Wohnung, und als "Wald-und RheinWege" draußen im Wald und am Rhein. (siehe Rundbrief). Auch die wöchentlichen Gruppen warten darauf, wieder aufgenommen zu werden - bei Interesse bitte nachfragen.

Mein Blick geht aus dem Fenster
in die leeren Zweige der Bäume
Kronen
Vogelnester
Heimat in luftiger Höhe
gesungene Räume
beschwingte Fruchtbarkeit
Lebenshunger und fliegen lernen...

... über den Dingen sein ist nötig in diesen Zeiten. Und gleichzeitig mittendrin und hellwach. Zu Hause sein in den Kronen und den Wurzeln, Balance, Spannungen aushalten, manchmal im Spagat... Meinungen, die aufeinanderprallen, nebeneinander stehen, abgewogen werden wollen, Vorschriften, denen man sich einordnen muss, auch wenn die eigene Wahrnehmung anders ist... Unsere Fähigkeiten zu Toleranz, zu Mitgefühl und Großherzigkeit sind gefordert in diesen Monaten. Ich wünsche sehr, dass es wächst. Im ganz sich selber sein von sich selber absehen.

Und was ich jeder von Euch wünsche für ihre Familien und Freundschaften, ist: dass wir in der vorgeschriebenen Begrenzung Formen von Zuwendung und Nähe finden, die uns gegenseitig sagen: Du bist mir wichtig, ich möchte Kontakt mit Dir. Ja, es ist anstrengend je nach Lebenssituation, manchmal ein körperlicher und emotionaler Kraftakt , aber es wird sich lohnen, wir werden daran wachsen, wir werden uns neu sehen lernen.

Mit einer herzlichen Umarmung wünsche ich Euch und Euren Lieben eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gesundes frohes Neues Jahr. Gerne lese oder höre ich Eure Gedanken und Fragen. Und freue mich auf ein Wiedersehen, in welcher Form auch immer.

Hildegard

und -

die Geburt
des göttlichen Kindes
ist nicht abgesagt
es kommt dir abstandslos herzensnah
nimm´deine Masken ab
sagt es
und steckt dich an
mit Menschensgöttlichkeit

Hildegard Stockhofe, Dezember 2020

Rundbrief Dezember 2016

Liebe AtelierUndPraxisLeute, liebe Freunde und Interessenten,

"Spar deinen Wein nicht auf für morgen!"

Dieser Satz klingt nicht unbedingt nach einem adventlichen Gruß, oder?
Wir nähern uns der dunkelsten, längsten Nacht, wir spüren das Zurückziehen in der Natur und auch in uns, die wir ein Teil der Natur sind.
Wir spüren und brauchen die Stille, das Verharren, das Nach innen gehen. Kräfte wollen sich konzentrieren, um dann neu aus dem Inneren heraus wirksam zu werden.
Wir leben in Rhythmen: Ausdehnen und Verdichten, sich nach innen wenden und wieder nach außen gehen. Wir finden diese Rhythmen schon auf zellulärer Ebene in unserem Körper und sie zeigen sich außen in Phasen von Rückzug und Kontakt, von kreativem Ausdruck und kreativen Pausen.

Spar deinen Wein nicht auf für morgen!

Lass deine Kraft und Kreativität fließen! Nach innen und außen. Zu dir hin, auf andere zu. In die Aktivität und in den Rückzug. Sei dir bewusst, dass du Teil eines großen lebendigen Rhythmus`bist, der dich trägt und den du durch deine bewusste Teilhabe unterstützt! Das Leben braucht auch dich, deine Schönheit, deine Klarheit, deine Weisheit, deine Bereitschaft, den Frieden zu gestalten!

Spar deinen Wein nicht auf für morgen!

Es gilt, heute ganz da und ganz du zu sein, wach und präsent!

Wachet auf! Ruft uns die Stimme.

In den Angeboten im Dezember und Januar geht es darum, miteinander aktiv die inneren Kräfte zu stärken, um im außen kraftvoll wirksam zu werden.

So nun für heute recht herzliche Grüße und auf ein Wiedersehen!

Hildegard

Rundbrief November 2016

Ihr lieben AtelierUndPraxisLeute, liebe Interessenten und Freunde,

noch glüht und lodert der Wald in Farben wie Feuer und Flamme, da wandern unsere Gedanken schon weiter (wenigstens ein bisschen) und wir schauen auf die nächsten Wochen und auf kommende schöne Gelegenheiten, sich zu begegnen, gemeinsam zu tanzen und BMC zu machen... .
So kommen hier ein paar Informationen für die nächste Zeit.

Das Wichtigste zuerst: Das für den 26.11. 2016 geplante Weihnachtsoratorium im Karmel wird verschoben auf den 7.1. 2017!!!
Grund ist die Promotionsfeier meiner Tochter, bei der ich gerne dabeisein möchte.
Ich freue mich auf das Tanzen mit Euch am 7.1., gegen Ende der Weihnachtszeit, in der Nähe des Dreikönigsfestes, auch ein sehr schöner Rahmen! Und: hinter den drei Königen oder Weisen verbergen sich die drei weisen Frauen, die weiße, die rote und die schwarze... . Mal sehen, was sie uns sagen wollen, am Ende der Rauhen Nächte ... .

Im Dezember gibt es aber doch noch zwei Möglichkeiten, zur Musik des Weihnachtsoratoriums zu tanzen:
Am Dienstag, den 20.12. 2016 um 19.00 Uhr in der Karmelkirche
am Donnerstag, den 15.12. 2016 um 19:30 Uhr in der Lambertikirche in Gladbeck. (siehe Flyer)
Für den Gladbecker Termin würden wir eine Fahrgemeinschaft bilden ab Molbergstraße, wer mitfahren möchte, meldet sich einfach bitte recht bald bei mir.

Am 17.12 2016 feiern wir wieder eine Wendezeit, die längste Nacht und den kürzesten Tag, den Durchgang durch die dunkelste Zeit und das wieder Ansteigen des Lichtes.
Weiteres dazu findet Ihr hier.

Vorschau auf 2017:
Hier findet Ihr die vorläufigen Termine für die beiden Jahresgruppen 2017,
"Das Leben tanzen" und "Das Leben berühren".
Aus Planungsgründen bitte ich Euch recht bald zu signalisieren, ob Ihr teilnehmen möchtet.
Und wenn Ihr meint, Ihr könnt an einigen der Termine nicht:
Ihr könnt bis zu zwei versäumte Termine in der jeweils anderen Gruppe nachholen.

So nun für heute recht herzliche Grüße und auf ein Wiedersehen!

Hildegard

Sommerrundbrief 2016

"Auch wenn sie hinter Wolken verborgen ist, die Sonne ist immer da."

Liebe AtelierUndPraxisLeute! Liebe Freunde und Interessenten!

Was wie eine simple Binsenweisheit klingt, hat tiefe Hintergründe.
Das Licht und die Kraft unseres göttlichen Selbst ist immer da in uns, verborgen hinter den Wolken unserer Vorstellungen, unserer Muster unserer eingefahrenen inneren Gedanken-und Gefühlswege.
In verschiedenen Kulturen hat ES verschiedene Namen. Ein besonders schöner ist "die Grünkraft", von der Hildegard von Bingen spricht. Die Grünkraft Gottes, das ewig junge Leben, das in allem fließt und stömt und wirkt, das heilt und segnet und lebendig macht.
Nicht zu übersehen - oder? Jetzt, wo der Sommer seinem Höhepunkt entgegenwächst in allem Grünen, Blühen und Sprießen!
Wir brauchen immer wieder die Erinnerung daran, dass wir eingebunden sind in das Strömen des Lichtes, dass wir darin geborgen sind und geliebt.

Gerne möchte ich einladen zur Feier der Mittsommernacht am Samstag, den 25. Juni 2016 in Duisburg.
Und vorausblickend lade ich ein zu einer Veranstaltung in Worms, eine Einführung in Body-Mind Centering (auch interessant für schon länger Praktizierende!) mit dem Thema: In der Mitte - das Herz.
Beide Veranstaltungen sind hier näher beschrieben. Bringt gerne auch FreundInnen und Interessierte mit!

Herzlich willkommen!

Hildegard

Rundbrief 2016

österliche Grüße

Liebe AtelierUndPraxisLeute, liebe Freunde und Interessenten,

die vorösterliche Woche, Karwoche, Heilige Woche, hat begonnen.
Eine Zeit, in der uns menschliches Leben verdichtet vor Augen steht, in der uns das ganze Spiel menschlicher Existenz bewusst werden kann.
Wenn wir uns auf die Kraft dieser besonderen Tage einlassen, sehen, erfahren wir, dass alle Themen, die sich um das Sterben und die Auferstehung Jesu ranken, sich im persönlichen und im Weltengeschehen spiegeln. Wir sind Teil des großen kosmischen Geschehens. Wir sind Teil des ewig jungen, sich ewig wandelnden Lebens.

Das Leben, DAS LEBEN, endet nie. Was sich wandelt, sind die Formen, in denen es erscheint.

Unser Mitgefühl möchte wachsen angesichts der großen politischen, menschlichen Fragen in diesen Tagen und möchte die Grundlage sein für unser Sprechen und Handeln. Der Dalai Lama nennt das Mitgefühl "das Herz aller Religionen". Mitgefühl wurzelt in dem tiefen Wissen um die Einheit allen Lebens. In der Tiefe sind wir von nichts getrennt. In der Tiefe verletzen oder würdigen wir uns selbst, wenn wir einen anderen Menschen verletzen oder würdigen. "Was ihr dem Geringsten unter euch tut, das tut ihr mir...", sagt Jesus.
Wie wichtig ist eine Gemeinschaft, in der gemeinsames Lernen, Austauschen, Unterstützen gelebt und erlebt werden kann! Auch in seinem neunten Jahr ist das AtelierUndPraxis an der Molbergstraße für viele Menschen ein solch lebendiger Ort. Herzliche Einladung!

Ich wünsche Euch allen eine gute Heilige Woche und ein gesegnetes Osterfest mit einer tiefen Erfahrung von weggewälzten Steinen und Aufstehen aus Gräbern.

Mit herzlichen Grüßen!
Hildegard

3. Rundbrief 2013

In Fluss kommen – im Fluss bleiben
Körperfluss und Lebensfluss miteinander tanzend

Liebe AtelierUndPraxisleute!
Eine wichtige Erfahrung auf dem Tanzweg, auf dem Körperweg, ist:
Wenn wir mit unserem Körper im Fluss sind, werden wir mehr und mehr durchlässig für den Fluss des Lebens. Innen und Außen sind füreinander Spiegel. Je durchlässiger unsere Körper werden, umso besser kommen wir in Kontakt mit der Fülle des Lebens, mit unseren Aufgaben, mit dem Sinn und der Schönheit unseres Seins. Manchmal erfahren wir dann im Alltag ganz überraschende Wendungen. Lösungen bieten sich an, Wege öffnen sich, Durchflüsse, Durchgänge, Auswege, Freude, Leichtigkeit. Verhocktes, Erstarrtes, Festgefahrenes kommt in Bewegung.
Wir weiten unsere Form und stabilisieren sie zugleich. Form und Fluss bedingen und unterstützen sich gegenseitig. Energie strömt in den Körper und durch den Körper, erschafft und nährt die Materie. Materie nimmt Energie auf, wird zum Gefäß, hält sie und wandelt sie in Handlung, Tat, Wort, Gedanke, Kreativität… . Schöpfung, Schöpfer und Geschöpf werden eins.
Dieser Weg ist genau genommen eine Aufforderung von größter Dringlichkeit. Kein Privatvergnügen, keine spirituelle Nabelschau in abgeschiedener Selbstverliebtheit, sondern die dringende Aufgabe des Menschen! Erkennen, wer wir wirklich sind! Erkennen, wie wir mit Allem verbunden sind. Erkennen, dass wir Teil des riesigen Netzwerkes der Schöpfung sind. Erkennen, dass alles was wir tun, denken, sagen und empfinden Einfluss und Bedeutung für das Ganze hat. Unsere Verantwortung wahrnehmen und unsere kostbare begrenzte menschliche Form, den Körper, liebend umarmen.

Wir müssen nicht lernen zu lieben. Wir müssen Liebe sein!
Oder anders ausgedrückt:
Wir müssen uns von der Erfahrung packen lassen, dass wir Liebe sind.
Oder:
Wir müssen in die Erfahrung hineinreifen, dass wir Liebe sind.

Keine leichte, aber eine schöne Aufgabe! Und schön, damit in einer Gemeinschaft unterwegs zu sein!

Herzliche spätsommerliche Grüße!
Hildegard

August 2013

2. Rundbrief 2013

Liebe AtelierundPraxisleute, liebe Freunde und Interessenten!

Dieses chinesische Sprichwort möchte uns aufwecken.
Das Wunder wartet darauf, gesehen zu werden.
Die Geschenke, die das Leben für uns bereit hält, warten darauf, ausgepackt zu werden.

Hinter allem menschlichen Streben nach einem Mehr an materieller Lebensqualität steht die Sehnsucht nach einem Mehr an wirklichem Leben, die Sehnsucht nach der Fülle des Lebens:
Wir möchten uns wohlfühlen in unserem Körper und in unserer Umgebung.
Wir möchten in gelingenden Beziehungen leben.
Wir möchten unsere Kreativität entfalten.
Und vor allem:
Wir möchten verstehen, wer wir wirklich sind und was der „Sinn ist dieser 70 oder 80 Jahre, die wir auf diesem Staubkorn Erde irgendwo am Rande des Universums verbringen“, wie Willigis Jäger es ausdrückt.
Unser alltägliches Wahrnehmen, Denken und Handeln ist von Enge und Angst geprägt. Wir leben im Flachland. Um unser volles Menschsein zu entfalten, müssen wir den Blick heben. Wir müssen eintreten in die Erfahrung des Einsseins mit dem Leben, mit dem Göttlichen. Dann wird das Grau oder das Schwarz-Weiß unseres Lebens durchflutet vom farbigen Licht des Regenbogens und wir treten ein in eine neue Dimension der Wahrnehmung.
Weite und Schönheit und eine Fülle von Möglichkeiten tun sich auf. Wir entdecken in uns Güte und Freigiebigkeit, Freude, Geduld und Mitgefühl.

Den Atem spüren
Das Tempo drosseln
In klaren Kinderaugen
Die noch unverschüttete Seele wahrnehmen
Und sich erinnern:
Auch in mir lebt etwas, das sich nach Weite und Ganzheit sehnt.
Diesen Teil gilt es auszugraben.
Diesem Teil gilt es zuzuhören.
Diesem Teil gilt es, eine Stimme zu geben.
Hören, was die Seele in uns spricht!
Dem eigenen tiefsten, innersten Wesen auf die Spur kommen.
Verbindung aufnehmen mit sich selbst.
Sich von Innen führen lassen.

Wir müssen nicht warten. Wir können sofort damit beginnen. Es gibt keine bessere Gelegenheit als den jetzigen Moment. Fangen wir an! Jetzt!
Der Regenbogen wartet nicht, sagt das Sprichwort. Der Moment des Jetzt ist Jetzt. Unwiederholbar und nicht festzuhalten und zugleich immer.
Im immerwährenden Jetzt sind wir eingeladen, aufzuwachen:
Sehen, staunen, sich freuen und mittanzen im Tanz des Lebens.
Gut, dabei in einer Gemeinschaft unterwegs zu sein, Austausch und gegenseitige Unterstützung bei gleichgesinnten Menschen zu haben!

Mit einem herzlichen Gruß aus dem AtelierUndPraxis!

Hildegard
Im Mai 2013

1. Rundbrief 2013

Liebe AtelierundPraxisleute, liebe Freunde, liebe Interessenten!

Die Menschen
Immer sind es die Menschen.
Ihr Herz ist ein kleiner Stern,
der die Erde beleuchtet.

Was kommt Dir in den Sinn, wenn Du diese Zeilen von Rose Ausländer liest? Mir fällt das alte Wort Barmherzigkeit ein.
Wie liebevoll und warmherzig schaut die Dichterin auf die Menschen! Außen oft so ruppig, so mit Kämpfen und Überleben beschäftigt – und innen ein weiches, empfindsames, verletzliches Herz, ein Ort, der eine Verbindung zum Himmel schafft. Ja mehr noch: Es trägt den Himmel in sich, ist der Himmel selber … .
Himmel – das kann stehen für das Übergeordnete oder für den Grund, für das was uns trägt, für das was uns durchdringt und durch uns hindurchleuchtet.
Himmel, das kann stehen für Heimat und Erkenntnis, für Willkommen-und Angenommensein, für Begegnung und Öffnung … .
Auch im Jahr 2013 möchte das AtelierundPraxis offene Türen haben für Menschen, die sich auf den Weg zu sich selber machen möchten, die durch die äußeren Schichten unseres Menschseins hindurch in die Tiefe dringen möchten, den Grund erfahren möchten, der uns ausmacht und trägt.
Diesen Urgrund beschreibt Willigis Jäger als unser wahres Wesen, das es in all seiner Dynamik im Alltag zu entfalten gilt. In seinem neuen Buch „Jenseits von Gott“ sagt er:
„Nur in der Erfahrung dieses Urgrundes entrinnen wir der Sinnlosigkeit und Bedeutungslosigkeit dieses unseres Lebens. Denn sie führt uns in ein tieferes Verständnis unserer leidvollen Erfahrungen und in die Verantwortung für diese unsere Welt, die wir mitzugestalten haben.“
Körperarbeit, Tanz, Bewegung bringen das Gewebe unseres Körpers und Geistes in Schwingung, lassen es durchlässiger werden, verfeinern die Wahrnehmung, das Wahr-Nehmen, öffnen Wege zum Verstehen und Erkennen, zum Selbstausdruck und kreativem Gestalten.
Lasst uns gemeinsam auf die Reise gehen! Herz und Stern, Erde und Mensch und unser Leuchten zu entdecken!

Eine gesegnete Advent-und Weihnachtszeit wünscht Euch
Hildegard
Duisburg, im Advent 2012

Rundbrief 2012

Lass dich stillschweigend ziehen
von der stärkeren Zugkraft dessen, was du wirklich liebst.


Vor ein paar Wochen ist mir dieser Satz begegnet und begleitet mich seit dem. Was ist es, was mich, was uns, weiterzieht, was ist es, was wir wirklich lieben, was uns wirklich liebt…? Welche Kräfte sind am Werk, wenn wir Entscheidungen treffen, wenn wir Pläne machen, wenn wir unserem Leben neue Aspekte hinzufügen oder ihm eine neue Richtung geben? Oder welche Kräfte sind am Werk, wenn uns Veränderungen ungefragt treffen, wenn Vertrautes schwindet, Sicheres wegbricht? Was gibt uns Orientierung? Halt? Woher nehmen wir den Mut, Neuland zu betreten, oder sogar, wie Hilde Domin dichtet, den Fuß in die Luft zu setzen und die Erfahrung zu machen, dass sie trägt!? Sind wir überhaupt der Handelnde? Wer ist das, dem all das widerfährt, der all das tut? Vielen Menschen reicht es nicht mehr, in solchen Situationen von Gott zu hören, zu reden oder ihn zu denken. Sie suchen drängend und dringend die Erfahrung des Göttlichen. Sie suchen nach Wegen, die diese Erfahrung ermöglichen. Gebet und Meditation, Übungen der Achtsamkeit und Stille und die Arbeit mit dem Körper sind Wege, die in diese Erfahrung führen können.

Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Atelier&Praxis in der Molbergstraße. Viele Menschen erleben es als einen Ort, an dem tiefe Begegnungen möglich sind. Begegnungen mit sich selber, mit dem eigenen Seelengrund, mit Licht und Schatten, mit der Fülle des Menschseins, mit dem, was sie wirklich lieben. Es tut gut, diesen Weg zu sich selber zusammen mit anderen Menschen gehen zu können, Austausch und Unterstützung in einem Netzwerk zu haben. Leben ist Bewegung, Wachstum und Veränderung. Gemeinsam können wir den Tanz des Lebens aus vollem Herzen umarmen.

Ich wünsche Euch allen gesegnete, frohe Advent-und Weihnachtszeiten und freue mich auf viele Begegnungen mit Euch, mit Dir.

Herzlich!
Hildegard.

Duisburg, im Advent 2011

 

Einen Augenblick bitte!

(Rundbrief 2011)

Es ist nicht egal, mit welchen Gedanken im Kopf wir herumlaufen.
Wer einmal nur für wenige Momente seine Gedanken beobachtet, kann feststellen, wie viel Negatives da in seinem Kopf herum spukt: Angst, Sorge, Neid, Ungeduld, Ärger, Verbissenheit… .

Nur für einen Augenblick bewusst an etwas Schönes denken, kann etwas in unserem Leben verändern!
Einen Augenblick lang die Aufmerksamkeit bewusst auf etwas Schönes richten, kann etwas in unserem Leben verändern!
Stimmungen sind Schwingungen, die in unserem Körper, in unseren Zellen, in unseren Gedanken etwas bewirken!
Wir sind unseren Stimmungen nicht ausgeliefert, wir können aktiv etwas tun. Wir können unsere Emotionen und unsere Gedanken selbst beeinflussen, wir können unser inneres Klima selbst beeinflussen – und damit können wir viel für die Gesundheit unseres Körpers tun!

Nur einen Augenblick am Tag.
Nur eine halbe Minute. Mehr nicht.
Das ist ein Anfang.

Dem Zwitschern eines Vogels lauschen
Den Wind im Gesicht spüren
Einen tiefen, bewussten Atemzug nehmen
Beim Essen bewusst riechen, schmecken, kauen
Die Hand eines Menschen wirklich berühren
Ein Kind anschauen
Oder einen Baum
Sich selber beim Sprechen zuhören

Beobachten Sie das Spiel Ihrer Gedanken und Emotionen!
Staunen wird sich einstellen, Dankbarkeit und Wohlwollen, Freude und Humor. Und ein Gefühl der Verbundenheit mit sich selber und mit allem Lebendigen.

Mit einem herzlichen Gruß!

Hildegard